Über mich und meine Zeit im Ressort Z
Das alte BIBER Magazin hat mir vor ein paar Jahren eine Stimme gegeben. Ich konnte Themen ansprechen, die mir am Herzen liegen. Es ging oft um Themen wie Zugehörigkeit, Integration, Migration oder Politik auf dem Balkan. Und früh wollte ich diese Stimme dann mit den Leuten, die in Österreich sonst kein Mikrofon gereicht bekommen. Es waren Reportagen über Drogenkonsum bei Jugendlichen oder Interviews mit Geflüchteten an der EU-Außengrenze die mich in den letzten Jahren bestimmend geprägt haben. Ein serbischer Busfahrer, der vom Regime mehrmals verhaftet wurde, weil er die Student:innenproteste unterstützt, sagte zu mir, dass er trotz allem an ein „besseres Morgen“ glaubt. Kurz darauf ging er in den Hungerstreik. Das sind Geschichten, die ich erzählen möchte.
Ich glaube, dass viele, die wie wir erst seit einigen Jahren den Journalismus als Beruf lieben gelernt haben, nicht ganz wissen, wie es jetzt weitergeht. Im Ressort Z wurde der Vorhang ein wenig zurückgezogen. Zumindest für mich. Wir haben gelernt, die KI zu verstehen, anstatt sie zu fürchten. In langen und teils hitzigen Workshops haben wir auch unser Gespür für gute Geschichten schleifen können. Und ich bin mir sicher, dass das Netzwerk bestehen bleibt und wir uns in Zukunft nicht fremd sein werden.
Projekte die während meiner Zeit im Ressort Z entstanden sind
„Proteste in Serbien: Generation des Widerstands“
Medium: taz
Erscheinungsdatum: 27.09.2025
„Flüchtlingsfriedhof auf der Westbalkanroute“
Medium: Furche
Erscheinungsdatum: 29.10.2025
„Eine inhaftierte georgische Journalistin will sich der Ungerechtigkeit nicht beugen“
Medium: FM4
Erscheinungsdatum: 12.11.2025
„Eine Frau, die nie aufhörte zu kämpfen“
Medium: MO-Magazin
Erscheinungsdatum: 29.11.2025
